Christin A., Gesundheits- und Krankenpflegerin, Stationsleitung im Klinikum Ibbenbüren

Ein steiler Aufstieg

„Als ich damals mit 16 Jahren meinen Schulabschluss gemacht habe, konnte ich noch keine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin machen – das war erst ab 18 erlaubt. Daher habe ich zunächst eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) gemacht.“, berichtet Christin. Ihren Wunsch, als Gesundheits- und Krankenpflegerin zu arbeiten, hatte sie jedoch auch während dieser Ausbildung nicht aufgegeben. Dies wurde ihr ziemlich schnell nach ihrer ZFA-Ausbildung klar. Daher arbeitete sie auch nur sechs Monate in einer Zahnarztpraxis, bevor sie die Möglichkeit erhielt, die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Mathias-Stiftung zu machen.

„Dann konnte ich auf meine Wunschstation in Ibbenbüren wechseln“

„Und jetzt bin ich seit 11 Jahren hier. Angefangen als Auszubildende, arbeitete ich nach meiner Ausbildung erst im Klinikum Rheine in der Kardiologie und konnte dann auf meine Wunschstation in Ibbenbüren, der Allgemeinchirurgie, wechseln.“, erinnert sie sich. Ab dann begann Christin ihre Karriere nach ihren Vorstellungen zu gestalten: zunächst als Hygienebeauftragte in der Pflege- und Praxisanleitung, dann Stationsleitung der Allgemeinchirurgie. Seit 2021 ist sie Stationsleitung der Orthopädie und Kurzliegerstation und wurde kürzlich zur stellvertretenden Bereichsleitung der gesamten Ebene 2 im Klinikum Ibbenbüren.

Herz und Verstand

Trotz all der beruflichen Meilensteine hat Christin ihre Motivation nicht verloren, die sie jeher begleitet hat: „Ich genieße es, mich um das Wohlbefinden der Patient:innen zu kümmern und sie im besten Fall genesen zu sehen. Insgesamt prägt einen der Beruf sehr – man wird geerdet, denn man erlebt viele Momente, in denen man Menschen begleitet. Viele sind schön, wie das Begleiten meiner Auszubildenden durch die Examensprüfungen. Einige sind herausfordernd, wie das Begleiten von Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Und wieder andere vereinen beides, wie die Situation einer Reanimation, die aber gut ausgegangen ist.“, erzählt Christin. Diese emotionale und berufliche Vielschichtigkeit ist es, was Christin an dem Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege so schätzt. „Hier ist man nicht nur mit Verstand, sondern auch mit Herz bei der Sache.“